Warum heißt es der Tatendrang?
Tatendrang ist ein zusammengesetztes Nomen. Zusammensetzungen bekommen den Artikel ihres letzten Wortes: der Drang. Deshalb heißt es der Tatendrang.
Bedeutung
[1] das Verlangen, aktiv, tätig zu sein, etwas zu bewirken
Beispiele
[1] Der hochgesteigerte Tatendrang trieb die Fahrenden von Stadt zu Stadt, von einem Sieg zum andern.
[1] Was weicht dein Mut, dein kühner Tatendrang, Da sich drei heil’ge Himmelsfrau’n voll Güte Für dich bemüh’n und dir mein Mund verspricht, Daß ihre treue Sorge dich behüte?"
Weitere Quellenbeispiele (3)
Die Quellenbeispiele können historische und seltene Verwendungen enthalten.
[1] Seht, da sitzen Plisch und Plum Voll Verdruß und machen brumm! Denn zwei Ketten, gar nicht lang, Hemmen ihren Tatendrang.
[1] Zumindest aber dürfte der Tatendrang des Telekom-Frontmannes im Zusammenhang mit Telecom Italia auch darin begründet gewesen sein, seinem in Deutschland schärfsten Konkurrenten nicht kampflos das Terrain in einem der bedeutendsten TK-Märkte Europas überlassen zu wollen.
[1] Voller Tatendrang eilt er aufs Podium, als dränge die Zeit.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Tatendrang | — |
| Genitiv | des Tatendranges des Tatendrangs | — |
| Dativ | dem Tatendrang dem Tatendrange | — |
| Akkusativ | den Tatendrang | — |
Aussprache
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