Bedeutung
[1] Anatomie: Öffnung im unteren Teil des (hauptsächlich menschlichen) Gesichtes, hauptsächlich zur Nahrungsaufnahme und zur Lautbildung genutzt
[2] übertragen, oft in Zusammensetzungen: Äußerungen einer Person oder diese Person selbst
Beispiele
[1] Ich atme durch den Mund.
[1] „Der offene Mund war größer als sonst.“
[1] „Sein Mund bewegte sich, und unter den geschlossenen Lidern rasten die Pupillen.“
[1] „Der letzte Schrei unter Bergwanderern ist ein Flüssigkeitspack im Rucksack, von dem ein Trinkschlauch zum Mund des Wanderers führt.“
[1] „Lee Jay runzelte die Stirn, verzog den Mund und sah an seinem Overall hinunter.“
[2] Wenn Oma erzählte, hingen alle an ihrem Mund.
[2] Auf zweier oder dreier Zeugen Mund soll sterben, wer des Todes wert ist.
[3] Der Mund vor diesem Strauch könnte archäologisches Interesse hervorrufen.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Mund | die Münder |
| Genitiv | des Mundes des Munds | der Münder |
| Dativ | dem Mund dem Munde | den Mündern |
| Akkusativ | den Mund | die Münder |
Bedeutung
[1] Gewalt über die mit dem Hausoberhaupt in einer Gemeinschaft lebenden und von ihm zu schützenden Personen
Beispiele
[1] Solange die Frau unter seiner Mund ist, hat sie keinen Nießbrauch an ihrem Vermögen.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Mund | — |
| Genitiv | der Mund | — |
| Dativ | der Mund | — |
| Akkusativ | die Mund | — |
Aussprache
Im Kontext
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