Bedeutung
[1] Recht: Gegenstand eines Sicherungsgebers, welcher vorübergehend bei einem Nehmer verbleibt, als Sicherheit für etwas, das der Geber diesem Nehmer schuldet
[2] Geldbetrag, der bei Rückgabe eines geliehenen Leergutes erstattet wird
[3] historisch, dichterisch: Gabe, Geisel als Bürgschaft
Beispiele
[1] „Die Kredite müssen auf Wunsch verlängert werden, die Pfänder dürfen nicht vor Ablauf von vier Monaten versteigert werden.“
[1] „Der Schmuck war ein Pfand, ein Pfand von einem Viehhändler für den Großvater, aus der Inflationszeit nach dem Ersten Weltkrieg, und der Händler hat das Pfand nicht eingelöst, und so hat es der Großvater mir vererbt.“
[1] „Manucci, der ebenfalls ein berufsmäßiger Gauner war, gab ihm kein Geld, machte ihn jedoch mit einem Mann bekannt, der ihm ohne Wucherzinsen Pfänder belehnte.“
[2] Nimm die Flaschen mit. Vom Pfand kannst du dir ein Eis kaufen.
[3] „Als er dafür die Königin Guenièvre als Pfand fordert, lässt sich Artus von Kex hierzu überreden.“
Grammatikhinweis
In Deutschland ist der sächliche Artikel gebräuchlich. In Österreich wird auch der männliche Artikel verwendet.
Deklination
| 1 | Singular 1 | Singular 2 | Plural |
|---|---|---|---|
| Nominativ | das Pfand | der Pfand | die Pfänder |
| Genitiv | des Pfands des Pfandes | des Pfands des Pfandes | der Pfänder |
| Dativ | dem Pfand dem Pfande | dem Pfand dem Pfande | den Pfändern |
| Akkusativ | das Pfand | den Pfand | die Pfänder |
Aussprache
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