Bedeutung
[1] kein Plural: das Herangehen an etwas, das Hineingehen in etwas
[2] kein Plural, übertragen: das Verstehen, Begreifen von etwas
[5] Person oder Sache, die hinzugekommen ist
[6] Medizin: Einstich in ein Gefäß, über den zum Beispiel Medikamente verabreicht werden
[7] Deutschland, Zivilrecht: das Gelangen einer empfangsbedürftigen Willenserklärung in den Machtbereich des Empfängers mit der Möglichkeit der Kenntnisnahme durch diesen
Beispiele
[1] Was diesen Prozeß so prekär macht, ist nicht zuletzt das Öl des Südens. Gerade China hat bisher eine Verurteilung der Regierung in Khartum verhindert, um weiterhin Zugang zu den Quellen zu haben.
[2] Zu diesem Dichter finde ich keinen Zugang.
[2] „Hinter dieser Gegebenheit verbirgt sich das Geheimnis, warum Risikosport und Grenzgang, aber auch zahlreiche Sportformen und Hobbies im mittleren Gefahrenbereich Außenstehenden keinen inneren Zugang gewähren.“
[3] Die Polizei kontrollierte gestern alle Zugänge zum Stadtpark.
[3] „Rilke ist wieder Rodins Untermieter, er bewohnt zwei hohe Zimmer im Rundbau in der linken Ecke mit Zugang zur Terrasse.“
[3] „Als sie eingetreten waren, wies Perking noch darauf hin, daß dieser Raum auch über einen geheimen Zugang verfüge, der in unmittelbarer Verbindung zu einem der Katakombenwege stehe.“
[4] Es ist umstritten, ob der Zugang von Experten aus dem Ausland Deutschland wirklich hilft.
[5] Die Notaufnahme hat einen Zugang, der direkt zum Röntgen soll.
[6] Vor der Operation wurde Armin ein Zugang gelegt.
[7] Eine empfangsbedürftige Willenserklärung wird ohne Zugang nicht wirksam.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Zugang | die Zugänge |
| Genitiv | des Zugangs des Zuganges | der Zugänge |
| Dativ | dem Zugang dem Zugange | den Zugängen |
| Akkusativ | den Zugang | die Zugänge |
Aussprache
Im Kontext
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