Bedeutung
[1] unbestimmter Zeitraum
Beispiele
[1] Darüber muss ich erst eine Zeitlang nachdenken.
[1] „Eine Zeitlang wandert er durch die Runden der trinkfreudigen Männer im Offiziersklub, spielt Poker und erlaubt sich einige wenige Seitensprünge.“
[1] „Eine Zeitlang saßen sie schweigend da.“
[1] „Eine Zeitlang war der interkonfessionelle Konflikt fast so tödlich wie die Pest.“
[1] „Eine Zeitlang ging es mir gut.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Zeitlang | — |
| Genitiv | der Zeitlang | — |
| Dativ | der Zeitlang | — |
| Akkusativ | die Zeitlang | — |
Bedeutung
[1] bayrisch, österreichisch: starkes Verlangen nach jemandem, der entfernt von einem ist; starkes Sehnen nach etwas, das man nicht hat; im Besonderen auch: Heimweh
[2] bayrisch: unbefriedigendes Unbeschäftigtsein; Langeweile
Beispiele
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Zeitlang | — |
| Genitiv | der Zeitlang | — |
| Dativ | der Zeitlang | — |
| Akkusativ | die Zeitlang | — |
Aussprache
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