Bedeutung
[3] Politik: dauerhafter Zusammenschluss von Personen, um gemeinsame politische Interessen verwirklichen zu können
[3a] kein Plural, nur mit bestimmtem Artikel („die Partei“): oftmals Bezeichnung für die alleinherrschende Partei in einem totalitär regierten Staat (beispielsweise für die SED in der DDR oder die NSDAP im Nationalsozialismus)
Beispiele
[1] Bei einem Streit gibt es zumeist zwei Parteien, die verschiedene Ziele verfolgen.
[2] Nachdem eine Partei Einspruch eingelegt hatte, wurde das Verfahren vorerst eingestellt.
[3] Die Bundestagswahl entscheidet, welche Parteien in den Bundestag einziehen dürfen.
[3] „Pünktlich zur Bundestagswahl nehmen die Parteien die Probleme auf dem Wohnungsmarkt ins Visier.“
[3] „Die Partei verliert zur Zeit in den Umfragen deutlich.“
[3] „Nicht, wer die Menschheit, wer die Partei oder sonst eine Abstraktion, nicht, wer allein die Madonna oder ein anderes Numinosum liebt, ist kultiviert, sondern wer erst einmal einen Menschen lieben kann, durch alle Spannungen ambivalenter Erlebnisse hindurch, die er mit ihm haben wird.“
[3] „Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel, der in der Partei schlechtes Krisenmanagement vorgeworfen wurde, ließ Meyer beschädigt zurück.“
[3a] Ihr Großvater war Mitglied in der Partei.
[3a] „Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!“
[4] Die Parteien dieses Vertrages sichern sich Vertraulichkeit zu.
[5] In diesem Gebäude leben fünf Parteien.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Partei | die Parteien |
| Genitiv | der Partei | der Parteien |
| Dativ | der Partei | den Parteien |
| Akkusativ | die Partei | die Parteien |
Aussprache
Im Kontext
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