Bedeutung
[1] ursprünglich: eine deutsche, dicke Silbermünze, die vom 14. bis in das 19. Jahrhundert geprägt wurde
[3] in Österreich (seit 1925): 100 Groschen = 1 Schilling (bis zur Einführung des Euro)
[4] in Polen (seit 1928): 100 Groschen = 1 Zloty
[5] Volksmund: die 10-Pfennig-Münze in Deutschland (vor der Einführung des Euro)
[6] allgemein: Bezeichnung für Geld
Beispiele
[1] Groschen als Zahlungsmittel gibt es in Deutschland nicht mehr.
[2]
[3] „Bei der Umrechnung in Schillinge und bei Berechnungen in Schillingen sind Bruchteile, die einen halben Groschen oder mehr betragen, für einen Groschen zu rechnen, Bruchteile unter einem halben Groschen zu vernachlässigen.“
[4]
[5] „Aber die Kindervorstellung kostete hier einen Groschen weniger als woanders, und das entschied.“
[5] „Hastig kramt Eos noch einmal zwei Groschen hervor und stopft sie in den Automaten.“
[5] „Ecke Fasanenstraße steht ein Straßensänger mit müdem Gesicht, vor sich auf dem Boden eine Blechdose mit Groschen.“
[5] „Schließlich zieht sie ihr Portemonnaie hervor, öffnet den Metallclip und klaubt Groschen heraus.“
[5] „Ich wußte nicht, wieviel Seidenkissen es für einen Groschen gab, ich machte das Glas auf und zählte zwanzig Stück in eine Tüte und schämte mich zum ersten Mal meiner nicht ganz sauberen Finger, die durch das dicke Bonbonglas noch vergrößert wurden.“
[6]
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Groschen | die Groschen |
| Genitiv | des Groschens | der Groschen |
| Dativ | dem Groschen | den Groschen |
| Akkusativ | den Groschen | die Groschen |
Aussprache
Im Kontext
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