Bedeutung
Beispiele
[1] Das Elend bauen heißt, im fremden Land zu wohnen, wo man wartete, aus dem Elend heimkehren zu können.
[2] Nach ihrer Flucht aus Jugoslawien sind sie ins Elend geraten.
[2] Die Kleine saß da in ihrem Sessel, ein Häufchen Elend nur, und knetete ihr Taschentuch mit den feinen Stickereien.
[2] Als ich in das Kinderzimmer kam, fand ich das heulende Elend vor: alle beide schnauften und schneutzten sich und hatten ganz rot geränderte Augen.
[2] Als er in den Garten kam, sah er das ganze Elend mit eigenen Augen.
[2] „Besonders grämte ich mich, daß Lucia binnen kurzem, wenn sie im Elend und wohl auch in der Schande an mich zurückdachte, mich als erste Ursache ihres Unglücks verabscheuen und hassen mußte.“
[3] Einerseits leben die Einwohner der Favelas im Elend, aber andererseits schafft eben diese Umgebung eine Kultur, aus der große Kunst entsteht.
[3] Wenn man einmal im Elend gelandet ist, ist es schwer, aus eigener Kraft wieder herauszukommen.
[3] „Doch sie brauchten nicht lange, um der Armut, dem Gestank und dem Elend zu begegnen.“
[3] „Dabei waren die Mieter des Vorderhauses privilegiert, im zweiten und dritten Hinterhof wohnte das Elend.“
[3] „Wann das Elend begann, daran kann er sich kaum erinnern.“
[2, 3] Denke ich an Deutschland, ist mir auch nach Schrei'n
Faellt mir soviel Hass, Not und Elend ein
Dann seh ich die Erde zu Asche verbrannt
Hier bin ich geboren, auch das ist mein Land.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Elend | — |
| Genitiv | des Elends | — |
| Dativ | dem Elend dem Elende | — |
| Akkusativ | das Elend | — |
Aussprache
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