Bedeutung
[1] Sorgegefühl beziehungsweise Niedergeschlagenheit
Beispiele
[1] All der Kummer und all die Sorgen waren ihr zu viel geworden.
[1] Du solltest deiner armen Mutter nicht so viel Kummer bereiten.
[1] Du machst mir nichts als Kummer und Sorgen. Wann wirst du endlich erwachsen und übernimmst mal Verantwortung?
[1] Vor lauter Kummer begann sie, Schokolade in sich hineinzustopfen.
[1] Ich würde dir ja gerne den Kummer ersparen, aber ich habe deine Tochter dort zur fraglichen Zeit gesehen.
[1] Jetzt bleibt mir wohl nichts anderes mehr übrig, als meinen Kummer im Alkohol zu ertränken.
[1] Der Studienplatz ist noch mein geringster Kummer.
[1] Oh! Welcher Kummer liegt denn auf deiner Seele? Du siehst ja fürchterlich mitgenommen aus.
[1] Die Wohnung wird gekündigt? Darüber mache ich mir gar keinen Kummer. Das regelt sich schon irgendwie.
[1] Guten Morgen Frau Hansen, Sie sind ja Kummer gewöhnt, könnten Sie bis um zehn die Monatsstatistik fertig haben?
[1] Ich muss unbedingt meinen Kummer loswerden, hast du eine halbe Stunde Zeit für mich?
[1] Ich habe nicht vor, meinem Kummer hier Luft zu machen, aber gnade Ihnen Gott, wenn ich Sie draußen vor der Tür antreffe!
[1] „Ihr Mann sei vor Kummer fast verrückt geworden, als ihr Sohn vor drei Jahren seine Heirat bekanntgab.“
[1] „Obwohl es mir leid tat, dass ich Hamid so viel Kummer bereitet hatte, genoss ich insgeheim den Nervenkitzel, den mir unsere Flucht aus Bordj el Haouas bereitete.“
[1] „Mit Kummer beenden wir die Eierproduktion und nehmen eine Notschlachtung vor.“
[1] „Auch er hat ihnen noch nie Kummer bereitet.“
[1] „Kaum hatte sie seine Stimme gehört, als ihr Gesicht plötzlich erglühte, und zwar offenbar in Kummer und Freude zugleich.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Kummer | — |
| Genitiv | des Kummers | — |
| Dativ | dem Kummer | — |
| Akkusativ | den Kummer | — |
Aussprache
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