Warum heißt es die Zeitumstellung?
Zeitumstellung ist ein zusammengesetztes Nomen. Zusammensetzungen bekommen den Artikel ihres letzten Wortes: die Umstellung. Deshalb heißt es die Zeitumstellung.
Bedeutung
[1] die Umstellung von Normal- auf Sommerzeit am letzten Sonntag im März; ebenso die umgekehrte Umstellung von Sommer- auf Normalzeit am letzten Sonntag im Oktober
Beispiele
[1] „Eingeführt wurde die Zeitumstellung erstmals am 30. April 1916 im Deutschen Reich, in Österreich-Ungarn und noch im selben Jahr auch in Irland.“
[1] „Die Behörden zogen daraus Konsequenzen und verlegten die Zeitumstellung im kommenden Jahr auf die Nacht zum dritten Montag im April, und zwar auf zwei Uhr morgens.“
Weitere Quellenbeispiele (1)
Die Quellenbeispiele können historische und seltene Verwendungen enthalten.
[1] Perfektionisten behaupten, bei der Zeitumstellung könne man nicht die Zeit umstellen, sondern nur die Uhren; doch wird die gesetzliche Uhrzeit umgestellt.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Zeitumstellung | die Zeitumstellungen |
| Genitiv | der Zeitumstellung | der Zeitumstellungen |
| Dativ | der Zeitumstellung | den Zeitumstellungen |
| Akkusativ | die Zeitumstellung | die Zeitumstellungen |
Aussprache
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