Bedeutung
[1] längliche, rundliche Verdickung, Schwellung, Ansammlung oder Geschwulst
[2] dicker, länglicher, wurstartiger Gegenstand, der durch Zusammenrollen eines weichen Stoffes entsteht
[4] Architektur: wie [1] geformtes, verzierendes Element mit kreisförmigem Querschnitt bei Säulen, Gesimsen oder Ähnlichem
Beispiele
[1] „Ferapontow war ein dicker, schwarzhaariger, rotbäckiger Vierziger bäuerlichen Standes mit dicken Lippen, einer dicken und klobigen Nase und mit dicken Wülsten über den schwarzen, eng beieinander stehenden Brauen und einem dicken Bauch.“
[2] Er rollte das Badetuch zu einem dicken Wulst, tauchte es in kaltes Wasser und legte es um seinen Hals.
[3] Der Wulst ist in der Regel in den Farben des Wappenschildes gehalten.
[4] „Blatt- und Eierstäbe verzieren in der Architektur den Wulst (Echinus) der Kapitäle und die Unterglieder der Gesimsplatten und Friese […].“
Deklination
| 1 | Singular 1 | Singular 2 | Plural 1 | Plural 2 |
|---|---|---|---|---|
| Nominativ | der Wulst | die Wulst | die Wülste | die Wulste |
| Genitiv | des Wulsts des Wulstes | der Wulst | der Wülste | der Wulste |
| Dativ | dem Wulst | der Wulst | den Wülsten | den Wulsten |
| Akkusativ | den Wulst | die Wulst | die Wülste | die Wulste |
Aussprache
Im Kontext
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