Bedeutung
[1] Fachsprache: Lebensbeschreibung Heiliger und antiker oder mittelalterlicher Persönlichkeiten
[2] bildungssprachlich: persönlicher Lebenslauf
[3] Medizin: Lebenskraft und/oder Lebensfunktion
Beispiele
[1] „Im allgemeinen wird die Vita des [heiligen] Benedikt von vielen immer noch eher ein wenig belächelt und als erbauliche, legendenumrangte [sic!] Literatur verlegen bei Seite gelegt.“
[1, 2] „Der französische Zeichner Golo nähert sich der abenteuerlichen Vita eines mysteriösen Schriftstellers.“
[1] „Sein Schüler und Nachfolger als Abt von Aniane, Ardo Smaragdus, hat kurz nach dem Tod Benedikts eine Vita des Heiligen geschrieben.“
[2] „26 Jahre ist [er] jung, doch seine Vita liest sich schon extrem beeindruckend.“
[2] „Er verschwieg Fakten aus seiner Vita.“
[2] „Mit der Ehrung Jüngers steht in Frankfurt zugleich das zur Diskussion und Kritik, was seine Vita in seltener Komprimierung enthält – die in die Gegenwart hineinragende, offenbar erst ansatzweise aufgearbeitete deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts.“
[2] [Über die Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock 2021:] „Wie gut Baerbock Politik macht, entscheidet sich nicht an der Frage, ob sie ihre Vita etwas geliftet hat.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural 1 | Plural 2 |
|---|---|---|---|
| Nominativ | die Vita | die Vitae | die Viten |
| Genitiv | der Vita der Vitae | der Vitae | der Viten |
| Dativ | der Vita | den Vitae | den Viten |
| Akkusativ | die Vita | die Vitae | die Viten |
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