Bedeutung
[1] Stadt, aus der man stammt, der man sich zugehörig fühlt und so weiter
Beispiele
[1] „Da wo der Oder-Fluß die überschiffte fluthen Reibt an ein fruchtbahr land und an geschwancke ruhten / Da wo die vaterstadt in ihm den schatten macht / Und unser hirten-volck um deren Nymfen wacht; War ein erhabner ort mit bäumen rings umgeben / So lustig / daß nach ihm auch fremde hirten streben / Dahin verfügte sich die gantze hirten-schaar / Wenn allen vom Montan was vorzutragen war.“ (vor 1708)
[1] „Rosa ist ein vortreflicher Mensch, er ist ein geborner Römer und stolz auf seine Vaterstadt […]“ (1795)
[1] „Dies war Tonio Krögers seltsamer Aufenthalt in seiner Vaterstadt.“ (1903)
[1] „Der 63jährige ‚rasende Reporter‘, der auf allen Längen- und Breitengraden unterwegs war, starb in seiner Vaterstadt Prag, in die er nach dem zweiten Weltkrieg zurückgekehrt war.“
[1] „Kurze Zeit zuvor hatte die DDR-Regierung erreicht, daß die Leichen des Generals und seiner Frau von dem seit 1945 weitgehend zerstörten Breslauer Militärfriedhof in seine Vaterstadt überführt werden konnten.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Vaterstadt | die Vaterstädte |
| Genitiv | der Vaterstadt | der Vaterstädte |
| Dativ | der Vaterstadt | den Vaterstädten |
| Akkusativ | die Vaterstadt | die Vaterstädte |
Aussprache
Die Wörterbuchdaten enthalten Inhalte aus dem Wiktionary. Wiktionary