Warum heißt es die Tugend?
Weder Endung, Wortbildung noch Bedeutung verraten den Artikel von Tugend. Lerne beide deshalb zusammen: die Tugend.
Bedeutung
[1] allgemein als hochwertig anerkannte Eigenschaft oder Haltung eines Menschen
Beispiele
[1] Klugheit gehört zu den erstrebenswerten Tugenden.
[1] „Für die Ethik der Antike waren vier Tugenden zentral: die Klugheit, die Mäßigung, die Tapferkeit und die Gerechtigkeit.“
Weitere Quellenbeispiele (4)
Die Quellenbeispiele können historische und seltene Verwendungen enthalten.
[1] „Jedes der Länder ist mit einer Nummer bezeichnet, und ein beigelegtes Büchlein gibt an, welche Tugend oder Untugend in diesem Staat residiert.“
[1] „Denn wer zivile Tugenden wie persönliche Verantwortung und Zivilcourage für Extremleistungen hält, die man eigentlich nur von Hochleistungsdemokraten erwarten könnte, so merkte der Schriftsteller Peter Schneider unlängst an, der gibt zu erkennen, daß er an dieser Latte nicht gemessen werden möchte.“
[1] „Diese Tugenden waren erstens bescheidene Zurückhaltung, worunter die Bewahrung des Ordensgeheimnisses verstanden wurde, zweitens Gehorsam gegenüber den Ordensoberen, drittens Reinheit des Lebenswandels, viertens Liebe zur Menschheit, fünftens männlicher Mut, sechstens mildtätige Freigebigkeit und siebentens Liebe zum Tod.“
[1] „Ihre Tugend nötigte sie, alles so darzustellen, als wolle sie ihr beteuern, daß sie sich trotz ihrer Betörtheit niemals von ihr gelöst habe.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Tugend | die Tugenden |
| Genitiv | der Tugend | der Tugenden |
| Dativ | der Tugend | den Tugenden |
| Akkusativ | die Tugend | die Tugenden |
Aussprache
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