Bedeutung
[1] Charaktereigenschaft, ohne Plural: das Trägesein
[2] Physik: Bestreben von physikalischen Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren, solange keine äußeren Kräfte oder Drehmomente auf sie einwirken
Beispiele
[1] „Dann aber kommt Tag 8, und das Blatt wendet sich: Auffallen heißt es nun – und das um jeden Preis. Blöd nur, wenn man diesen Zeitpunkt aus lauter Trägheit verschläft.“
[1] „Zwischen ihr und den Straussens hatte sich nach der langen gemeinsamen Zeit eine Trägheit eingestellt, ja, fast schon Überdruss.“
[1] „Die schwarzen Notenköpfe verbeugten sich ironisch vor ihrer Trägheit in Form einer Pavane für eine tote Infantin und lösten sich auf.“
[2] „Die Gravitation eines Systems ist proportional zu seiner Masse. Zugleich bestimmt seine Masse die Trägheit, mit der der Bewegungszustand des Systems als Ganzes auf Kräfte reagiert.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Trägheit | die Trägheiten |
| Genitiv | der Trägheit | der Trägheiten |
| Dativ | der Trägheit | den Trägheiten |
| Akkusativ | die Trägheit | die Trägheiten |
Aussprache
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