Bedeutung
[1] gedanklicher Mittelpunkt
[2] gemeinsamer Fokus einer Gesprächsgruppe
[3] Musik: Hauptteil, dessen Ideen oder Harmoniefolgen in Improvisationen oder weiteren Teilen ausgearbeitet, paraphrasiert oder imitiert werden
[4] Literatur: Gegenstand oder Grundgedanke zum Beispiel einer schriftlichen Arbeit oder eines literarischen Werkes
[5] Grammatik: Ausgangsinformation eines Satzes (während das Rhema die auf diese Information bezogenen neuen Ausführungen bezeichnet); im Deutschen ist in vielen Fällen das Subjekt das Thema des Satzes
[6] Geschichte: Verwaltungsdistrikt im Byzantinischen Reich
Beispiele
[1] Das Thema der Ausstellung ist Kunst des 19. Jahrhunderts.
[1] „Ein feldgrauer Prediger sprach über »Dienen und Gehorchen« oder andere Themata.“[2]
[1] „Dieser ließ sich von dem Thema nicht abbringen.“[3]
[1] „Einer schlug ein neues Thema an.“[4]
[2] Heute Abend wird das Thema „Ideologien des 20. Jahrhunderts“ diskutiert.
[3] Johann Sebastian Bach nahm für eine Reihe seiner Musikstück die Tonfolge B-A-C-H zum Thema.
[4] »Das Boot« von L.G. Buchheim hat den U-Boot-Krieg zum Thema.
[4] „Sollte man Menschen verurteilen, die ihre Träume ausleben?, fragt die Autorin – und hilft mit vielen praktischen Exkursen zum Thema Höhenbergsteigen.“[5]
[5] In »Peter kommt heute nach Hause.« ist „Peter“ das Thema des Satzes, „nach Hause“ das Rhema, wenn „nach Háuse“ den Satzakzent trägt.
[6] Das byzantinische Reich ist in Themen gegliedert.
Deklination
| 1 | Singular | Plural 1 | Plural 2 |
|---|---|---|---|
| Nominativ | das Thema | die Themen | die Themata |
| Genitiv | des Themas | der Themen | der Themata |
| Dativ | dem Thema | den Themen | den Themata |
| Akkusativ | das Thema | die Themen | die Themata |
Aussprache
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