Bedeutung
[1] Gastronomie: Gericht, das auf der Basis von (gebundener) Brühe oder Bouillon mit verschiedenen zerkleinerten Einlagen in einem Topf zubereitet wird; in Österreich auch Äquivalent zu Brühe: (klare) flüssige Speise, die aus Gemüse, Fleisch oder Fisch gekocht und dann meist mit Einlage serviert wird
Beispiele
[1] Vor dem Hauptgang servierte uns der Kellner eine schmackhafte Suppe.
[1] „Ihr tropfte etwas Suppe vom Kinn, sie wischte sie mit dem Handrücken ab.“
[1] „Hier aß man Fleisch, feine Suppen und Nachspeisen.“
[1] „Bald danach brachte man aus der Küche einen Teller Suppe und Pasteten für den vierten Fei.“
[1] „Bei der Rückkehr ins Kloster werde sie ihr eine Suppe bringen.“
[1] Morgens bekam die Patientin eine klare Suppe.
[1] „Kann ich keine Suppe kochen ohne LCD-Display, und wenn ich meine Socken wasche, brauche ich ein Interface? Woll'n die Russen uns vernichten, oder sind die Amis schuld? Crazy Shoot Out, Space Invaders, Snack Attack und Roach Hotel.“
[2] Das Spülwasser war eine trübe Suppe, in der die Reste der drei Gängen davor träge schwammen.
[2] „Die rote Suppe tropft auf den Asphalt.“
[2] Die ganze Suppe lief ihm aus der Blase, nachdem er sie aufgestochen hatte.
[2] „Keine Bange, die ganze Suppe läuft in die Bilge der Maschinenanlage. Gebt dem Meister Bescheid, damit er den ganzen Rotz zwischendurch mal abpumpen kann.“
[3] Bei dieser Suppe sieht man keine fünf Meter weit.
[3] „Der Volvo kroch schleichend durch den Nebel. Richard konnte fast nichts sehen, nur eine milchig trübe Suppe.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Suppe | die Suppen |
| Genitiv | der Suppe | der Suppen |
| Dativ | der Suppe | den Suppen |
| Akkusativ | die Suppe | die Suppen |
Aussprache
Im Kontext
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