Bedeutung
[1] völlige rechtliche und wirtschaftliche Abhängigkeit des Sklaven als Eigentum eines Sklavenhalters
[2] übertragen: schwere, mühsame, andauernde Arbeit wie die eines Sklaven
Beispiele
[1] Offiziell ist die Sklaverei heute in allen Staaten der Welt abgeschafft. Dennoch befinden sich in vielen Ländern immer noch zu viele Menschen in einer derartigen Abhängigkeit.
[1] „Zum Glück ist da die sanfte, gebrechliche Urgroßmutter, die ihr von der Sklaverei erzählt und von den sechzehn Kindern, die sie von ihrem weißen Herrn bekommen hat.“
[1] „Die ganze Wirtschaft, der ganze Stolz des Südens basierte auf der Sklaverei.“
[1] „Melliers erstes Argument zur Rechtfertigung der Sklaverei beruhte auf einer merkantilistischen Wirtschaftstheorie: nämlich der, dass Frankreich sich mit den anderen europäischen Ländern in einem erbitterten Wettkampf um nationalen Wohlstand und nationale Macht befand.“
[1] „Die Gründerväter der griechischen Demokratie beispielsweise erachteten die Sklaverei als derart unabdingbar für die Gesellschaft, dass sie sich eine Gesellschaft ohne sie gar nicht vorstellen konnten.“
[1] „Ich habe schon an anderer Stelle über meine Einstellung zur Frage der Sklaverei Stellung genommen - und zwar sehr offen.“
[2] In dem Unternehmen zu arbeiten ist die reinste Sklaverei und zahlen tun sie auch nicht besonders gut.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Sklaverei | — |
| Genitiv | der Sklaverei | — |
| Dativ | der Sklaverei | — |
| Akkusativ | die Sklaverei | — |
Aussprache
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