Bedeutung
[1] bildungssprachlich: Eigenschaft/Haltung/Handlungsweise, die in deutlichem Maße empfindsame (sensible) Aufnahmebereitschaft für Signale der Umgebung und entsprechendes, reagierendes Verhalten zeigt
[2] Medizin: Empfindlichkeit für Reize und besonders auch Schmerz
[3] Fotografie: Empfindlichkeit des Filmmaterials für Licht
Beispiele
[1] „Aber genau wie Schüchternheit ist Sensibilität eine Eigenschaft für sich, die manchmal – aber längst nicht immer – mit Introversion einhergeht.“
[1] „Der Gleitschirmflieger benötigt Geschicklichkeit für das Aufziehen seines Segels, Sensibilität für das Schirmverhalten im Fluge und die Auf- und Abwindströmungen.“
[1] „Das Gefühl von Wachheit und Sensibilität trage sie durch das ganze Konzert.“
[1] „Dieser Mann hat Einfühlungsvermögen, Sensibilität, soziale Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit.“
[2] „Unter somatoviszeraler Sensibilität versteht man alle Empfindungen, die durch Reizung der Sinnessensoren des Körpers mit Ausnahme der Sinnesorgane Auge, Ohr, Nase und Zunge ausgelöst werden.“
[3] „Die Empfindlichkeit kennzeichnet die Sensibilität des Sensors/Films gegenüber Lichteinfall.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Sensibilität | die Sensibilitäten |
| Genitiv | der Sensibilität | der Sensibilitäten |
| Dativ | der Sensibilität | den Sensibilitäten |
| Akkusativ | die Sensibilität | die Sensibilitäten |
Aussprache
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