Bedeutung
[1] Kernbedeutung, Religion, Kunstgeschichte: ein verschließbarer, meist kastenförmiger oder schrankähnlicher Behälter zur Aufbewahrung von kostbaren Dingen wie Reliquien oder Ähnlichem
[2] abgeleitete Bedeutung, Architektur: ein Bauwerk zur Aufbewahrung heiliger Gegenstände, besonders die japanischen Shinto-Kultstätten, die meist als schlichte Holzbauten in heiligen Bezirken realisiert sind
Beispiele
[1] "Schreine sind die Hauptwerke der mittelalterlichen Goldschmiedekunst."
[1] „Auf dem Schrein hielten zwei Löwenfiguren, deren Mähnen mit Blattgold verziert waren, die Tafeln mit den Zehn Geboten.“
[1] „Der innerste Schrein umgab den Quarzitsarkophag des Königs.“
[1] „Schließlich kramte er sein Portemonnaie hervor und legte ein Bündel Scheine so behutsam auf das Waschbecken, als platziere er eine Opfergabe vor einem Schrein.“
[2] Die schlichte Holzbauweise shintoistischer Schreine hat in vielfacher Hinsicht die moderne Architektur beeinflusst.
[2] In über 110000 shintoistischen Schreinen werden zu Ehren der Sonnengöttin Amaterasus Spiegel aufbewahrt.
[2] „Die Schreine und Tempel sind den unterschiedlichsten Göttern gewidmet, damit jeder – Römer von jenseits der Alpen, Gallier aus dem Umland und ortsansässig gewordener Germane – seine ureigenen Gottheiten verehren konnte.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Schrein | die Schreine |
| Genitiv | des Schreines des Schreins | der Schreine |
| Dativ | dem Schrein dem Schreine | den Schreinen |
| Akkusativ | den Schrein | die Schreine |
Aussprache
Im Kontext
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