Bedeutung
Beispiele
[1] Für die Katze wurde extra ein Schlupfloch zum Keller vorgesehen.
[1] „Die Versorgungssituation [in der DDR] ist schlecht, der Mangel allgegenwärtig. Gut ein Fünftel der Bevölkerung hat die Ostzone bereits Richtung Westen verlassen. Berlin ist dazu das letzte Schlupfloch.“
[2] „Er trampelte den aufgewühlten Schlamm fest, zertrümmerte die Holzwände seines Schlupflochs und stopfte sein Zelt tief in das Abflussrohr, wo es niemand je finden würde.“
[3] „Eigentlich wollen Europas Regierungen gemeinsam gegen die Steuertricks der Konzerne vorgehen. Doch nun fallen einige Staaten den anderen in den Rücken - und führen sogar neue Schlupflöcher ein.“
[3] „Angesichts zahlreicher Schlupflöcher wird der deutsche Immobiliensektor zunehmend zum Ziel von milliardenschwerer Geldwäsche.“
[3] „Ein […] Schlupfloch im Steuerrecht bot das Auslandsinvestitionsgesetz. Friedrich Karl Flick, er starb im Oktober 2006 als einer der reichsten Männer Deutschlands, […], Flick wollte seinen Milliardengewinn im In- und Ausland steuerfrei anlegen und erhielt dazu 1976 und '78 die notwendigen Bescheide der Ministerien.“
[3] „Francis Weyzig von der Nichtregierungsorganisation Oxfam zufolge sind Schlupflöcher in Doppelbesteuerungsabkommen zwar nicht die wichtigsten Treiber von Gewinnverlagerungen, erleichterten diese aber.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Schlupfloch | die Schlupflöcher |
| Genitiv | des Schlupflochs des Schlupfloches | der Schlupflöcher |
| Dativ | dem Schlupfloch dem Schlupfloche | den Schlupflöchern |
| Akkusativ | das Schlupfloch | die Schlupflöcher |
Aussprache
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