Bedeutung
[1] ein Laut, der an jemanden adressiert ist
[2] das Ansehen, das jemand bei anderen hat
[3] eine Aufforderung, beispielsweise einen Platz oder eine Position (an einer Universität) einzunehmen oder etwas zu tun
Beispiele
[1] „Die üppigen Ansprüche vieler Konzernchefs heizen den allgemeinen Unmut und die Rufe nach staatlicher Deckelung weiter an.“
[1] „Die Donau belebte sich jetzt, eine Menge Barkassen und Kaiks manövrierten dort, begleitet von vielstimmigen Rufen, vom Knarren der Taue und Winden.“
[2] Weil er gerade hier versagte, litt sein Ruf erheblich.
[2] „Die europäische Politik ist besser als ihr Ruf. Viele Bürger ahnen das. Selbst in Großbritannien ist die Zustimmung zur EU zuletzt gewachsen.“
[2] „Gerade Romney, derzeit Gouverneur von Massachusetts, hat sich im Olympiabusiness als Krisenmanager einen ausgezeichneten Ruf erworben.“
[3] Er erhielt einen Ruf auf den Lehrstuhl für xy an der Universität Bonn.
[3] „1911 erhält der Vater einen Ruf auf einen für ihn eingerichteten Lehrstuhl an der Universität Berlin.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Ruf | die Rufe |
| Genitiv | des Rufes des Rufs | der Rufe |
| Dativ | dem Ruf dem Rufe | den Rufen |
| Akkusativ | den Ruf | die Rufe |
Aussprache
Die Wörterbuchdaten enthalten Inhalte aus dem Wiktionary. Wiktionary