Bedeutung
[1] kondensierter Wasserdampf, der als Wassertropfen zu Boden fällt; Süßwasser
Beispiele
[1] Morgen wird es Regen geben.
[1] Ein tropischer Regen überzog die Stadt inmitten des Sommers und schien nicht aufhören zu wollen.
[1] Regen rinnt über das Dach.
[1] Der Himmel sah nach Regen aus, weshalb sie beschlossen, wieder ins Auto zu steigen.
[1] Wir wurden vom Regen überrascht.
[1] „In den Wüsten gibt es nur wenig Leben, vor allem dort nicht, wo weniger als 5 cm Regen pro Jahr fallen.“
[1] „In Wüsten erweckt erst der Regen einige Pflanzen zum Leben. Andere überleben die Dürre, indem sie Wasser in ihren Stängeln oder Wurzeln speichern.“
[1] „Ich drehte mich auf die Seite und der laute Regen wiegte mich in einen sanften, ruhigen Schlaf.“
[1] „Am Ende des Tages war der Regen verebbt, doch der heftige Wind war nun in einen Sandsturm übergegangen – Hunderte von Leuten, die in Motorradbrillen Schlange standen, um Essen zu fassen, waren ein sonderbarer, aber amüsanter Anblick.“
[2] Ein Regen von Lava und Gesteinsbrocken ging auf die Stadt nieder.
Grammatikhinweis
Der Plural wird sehr selten benutzt. Anstelle dessen wird meist Regenschauer oder Regenfälle verwendet.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Regen | die Regen |
| Genitiv | des Regens | der Regen |
| Dativ | dem Regen | den Regen |
| Akkusativ | den Regen | die Regen |
Bedeutung
[1] Fluss in Bayern, Deutschland; linker Nebenfluss der oberen Donau
Beispiele
[1] Der Regen entspringt im Böhmerwald, nimmt als „Schwarzer Regen“ bei Kötzting den „Weißen Regen“ auf und mündet nach 165 km Flusslauf bei Regensburg in die Donau.
[1] Wir überquerten den Regen.
[1] Die Kinder versuchten, in dem Regen zu baden.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Regen | — |
| Genitiv | des Regens | — |
| Dativ | dem Regen | — |
| Akkusativ | den Regen | — |
Bedeutung
[1] Stadt in Bayern
[2] Landkreis in Bayern
Beispiele
[1, 2] Regen ist die Kreisstadt des Kreises Regen im Bayerischen Wald.
Grammatikhinweis
Der Artikel wird gebraucht, wenn „Regen“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | (das) Regen | — |
| Genitiv | (des Regen) (des Regens) Regens | — |
| Dativ | (dem) Regen | — |
| Akkusativ | (das) Regen | — |
Bedeutung
[1] deutscher Familienname
Beispiele
[1] „Frank Regen (* 5. Februar 1939 in Herford; † 4. Februar 2010 in Göttingen) war ein deutscher Klassischer Philologe und Philosophiehistoriker.“
Grammatikhinweis
Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Regen“ – für männliche Einzelpersonen, die „Regen“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Regen“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Regen“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.
Deklination
| 1 | Singular m | Singular f | Plural 1 | Plural 2 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Nominativ | der Regen (Regen) | die Regen (Regen) | die Regens | die Regen | ||
| Genitiv | des Regen des Regens Regens | der Regen (Regen) | der Regens | der Regen | ||
| Dativ | dem Regen (Regen) | der Regen (Regen) | den Regens | den Regen | ||
| Akkusativ | den Regen (Regen) | die Regen (Regen) | die Regens | die Regen | ||
| siehe auch: Grammatik der deutschen Namen | ||||||
Aussprache
Im Kontext
Die Wörterbuchdaten enthalten Inhalte aus dem Wiktionary. Wiktionary