Bedeutung
[1] Religionsgeschichte: Mittler zwischen dem menschlichen und göttlichen Bereich, zum Beispiel durch Opfer
[2] Christentum, vor allem Katholizismus und Orthodoxie: Amtsträger in der Kirche, dauerhaft bestellt durch die Priesterweihe
Beispiele
[1] Die ägyptischen Priester waren hoch angesehen.
[1] „Der Priester als Mittler zwischen Mensch und göttlicher Welt findet sich auch heute noch bei Kulturen mit Ackerbau und Viehzucht (zu denen die Kelten gehörten), während der Schamane bei den Jägern, Sammlern und Hirtennomaden anzutreffen ist.“
[1] „Die dargestellten Personen tragen eindeutig keltische Kleidung, eine Szene stellt wahrscheinlich Opferhandlungen mit einem Priester dar.“
[1, 2] „Der Arzt sieht den Menschen in seiner ganzen Schwäche, der Advokat in seiner ganzen Schlechtigkeit und der Priester in seiner ganzen Dummheit.“
[2] Als Priester kann man Pfarrer werden.
[2] „Es nützte nichts, weder der Priester noch sonst jemand vermochte ihn davon abzubringen, daß ich nicht sein Diener, sondern sein Sklave sei…“
[2] „Der Priester ist nicht gekommen.“
[2] „Dieser Mann konnte nicht schreiben; aber er schämte sich dessen nicht, denn mit Ausnahme des Priesters und eines Wundarztes besaß niemand im Regiment diese Fertigkeit.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Priester | die Priester |
| Genitiv | des Priesters | der Priester |
| Dativ | dem Priester | den Priestern |
| Akkusativ | den Priester | die Priester |
Aussprache
Im Kontext
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