Bedeutung
[1] vorübergehende Bewusstlosigkeit
[2] kein Plural: Unfähigkeit, etwas zu tun
Beispiele
[1] Er fiel in Ohnmacht. Die Sinne schwanden ihm, und er lag lange in tiefer Ohnmacht und kam dann auch nur langsam zu sich.
[1] „Die Ohnmacht verließ ihn nur so weit, daß sich allein der Rauschzustand in seinem Bewußtsein bewegte.“
[1] „Schon als er im Wald dem Bauern begegnet war, hatte Benjamin als Familienvater um Gnade gebeten, bevor er in Ohnmacht fiel.“
[1] „Das waren meine Gedanken nach ihrer Ohnmacht, und sie konnten in mir erst wirksam werden, als sie ausreiften.“
[1] „Aber ehe sie's erreichen konnte, wurde sie wie von einer Ohnmacht überrascht und sank auf der Schwelle des Balkons nieder.“
[2] Die Ohnmacht Liechtensteins lag auf der Hand, und so musste es auf europäischen Druck sein Bankgeheimnis lüften.
[2] „Diese Ohnmacht verschärft für viele die Lage nur noch weiter.“
[2] „Aber die Ohnmacht lähmt.“
[2] „Sie wurden ihm zu einem Maßstab seiner Ohnmacht und zu einem Vorwurf.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Ohnmacht | die Ohnmachten |
| Genitiv | der Ohnmacht | der Ohnmachten |
| Dativ | der Ohnmacht | den Ohnmachten |
| Akkusativ | die Ohnmacht | die Ohnmachten |
Aussprache
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