Bedeutung
Beispiele
[1] Er begrüßte sie mit einer leichten Neigung des Kopfes.
[2] Die Neigung des Weges war so gering, dass alle ihn ohne Mühe bewältigen konnten.
[3] „Der junge Alexander zeigte eine Neigung zu langen Wanderungen.“
[3] „Und das Unternehmen zeigt keinerlei Neigung, die lukrative Rohstoffförderung einfach so in die Hände Lumumbas zu geben – die Firma erzielt im Kongo etwa die Hälfte ihrer jährlichen Gewinne.“
[3] „Ich rate allen jungen Männern, die keinen Alkohol trinken möchten, auf ihre eigenen Neigungen zu hören und nicht mit Leib und Seele den gedankenlosen Einflüsterungen anderer zu folgen.“
[3] „Nicht nur unsere obszönen, auch unsere feindseligen Neigungen sind der Zensur unterworfen.“
[4] Seine Neigung zum Alkohol wird ihm wohl noch zum Verhängnis.
[4] „Aus manchen Gesprächen mit Schefold kannte er die Neigung dieses schweren Deutschen, sich zu erregen, beispielsweise, wenn es um Bilder ging.“
[4] „Eine gute Dosis Aberglauben war für mich stets bezeichnend, und heute ist mir klar, daß diese Neigung alle Wechselfälle meines so ungewöhnlichen Lebens beeinflußte.“
[5] Seine homosexuellen Neigungen wurden von seiner Familie ganz normal aufgenommen.
[5] Die Neigung seiner Familie hatte er sich mit seinem Lebenswandel verscherzt.
[5] „Er war bewegt, am bewegtesten durch das rückhaltlose Geständnis ihrer Neigung.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Neigung | die Neigungen |
| Genitiv | der Neigung | der Neigungen |
| Dativ | der Neigung | den Neigungen |
| Akkusativ | die Neigung | die Neigungen |
Aussprache
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