Bedeutung
[1] gewerblich-technische Berufe: Meister seines Fachs, der seinerseits einen angehenden Gesellen oder Facharbeiter ausbilden darf
[a] speziell: solche Person männlichen Geschlechts
Beispiele
[1] Man sieht die Hand des Meisters.
[1] Er ist ein Meister seiner Zunft.
[1] „Der Meister und sein Lehrling verlegen Teppichboden.“
[1, 2] Wer ist Lehrling? Jedermann. Wer ist Geselle? Der was kann. Wer ist Meister? Der was ersann.
[2] „In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.“ (Goethe, Sonett in „Was wir bringen“)
[2] (ironisch) Ein bestimmter deutscher Bundeskanzler war ein wahrer Meister der Stilblüte.
[2] „Die alten Ägypter waren Meister in der Organisation der Arbeit.“
[2] „Niemand wird den großen Meistern der Wortkunst in Vergangenheit und Gegenwart die ihnen zukommende Bewunderung versagen.“
[2a] Brecht war ein Adept von Meister Laotse.
[2a] Tampopo fragte ehrerbietig: „Meister, fängt man beim Essen mit der Suppe an, oder fängt man besser mit den Nudeln an?“
[3] Er ist amtierender Meister im Orientierungslauf.
[4] Er ist mein Herr und Meister.
[5] Tipps für Spielleiter: hilfreiche Hinweise für Meister, denn das Meisterhandwerk will erst erlernt werden.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Meister | die Meister |
| Genitiv | des Meisters | der Meister |
| Dativ | dem Meister | den Meistern |
| Akkusativ | den Meister | die Meister |
Aussprache
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