Bedeutung
[1] einteiliges Oberbekleidungsstück für weibliche Personen
[2] nur im Plural: menschliche Bekleidung; der Singular kommt noch in Zusammensetzungen vor, zum Beispiel Amtskleid
[5] übertragen, auch poetisch: zum Beispiel für das Laub der Bäume
Beispiele
[1] Um bei der Oscarverleihung Aufmerksamkeit zu erregen, müssen die Schauspielerinnen sehr aufwändig geschneiderte Kleider tragen.
[1] „Es war die Zeit, als sich die Jugend an der Universität noch siezte, als Studenten Anzüge und Krawatten trugen und ihre Kommilitoninnen Kleider mit weißen Kragen oder Perlenketten.“[3]
[1] „Ihr Kleid spannte so stark, daß es fast aus den Nähten platzte.“[4]
[1] „Auf diese Frage hin schlüpfte das Weibsstück aus dem Kleid und dem Unterrock; wenn wir sie nicht gehindert hätten, hätte sie sich ganz nackt ausgezogen, in der Hoffnung, vom tierischen Verlangen zu erhalten, was sie von unserer Vernunft nicht erwarten konnte.“[5]
[2] Die älteste Tochter hatte einmal mehr alle Kleider neben den Wäschekorb auf den Boden geworfen.
[2] „Wann immer es nötig wurde, kauften sie sich billige Kleider in Wohltätigkeitsläden.“[6]
[2] „Mehr als einmal nahm er mich mit, schickte nach dem Regimentsschneider und ließ Kleider für mich anfertigen, die seinem Geschmack entsprachen.“[7]
[3] Der Schneehase ist im Schnee mit seinem weißen Kleid kaum zu sehen.
[4] Es steht nicht in Abrede, meine Herren, daß das Kleid des Soldaten ein Kleid der Ehre sey.[8]
[5] Die Natur zeigt im Herbst ihr malerisches Kleid.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Kleid | die Kleider |
| Genitiv | des Kleides des Kleids | der Kleider |
| Dativ | dem Kleid dem Kleide | den Kleidern |
| Akkusativ | das Kleid | die Kleider |
Aussprache
Im Kontext
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