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Keks

der das Keks

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Nächstes Wort
Bedeutung 1
derdas

Bedeutung

[1] kein Plural; besonders Deutschland, Österreich: süße, kleine, flache (trockene) Backware

[2] besonders Deutschland, Österreich: Stück der unter [1] beschriebenen Backware

Beispiele

[1] „Karl verteilte eine Rolle Keks.“

[1] „Man knabbert ein wenig Keks oder Konfekt, plaudert und wartet auf das Konsumlieferauto.“

[1] „Ich […] hatte mich für mein Unternehmen mit Keks und Schokolade für drei Tage versehen –, und machte mich marschfertig.“

[1] „Es gibt zweimal die Flasche, einen Obstbrei, einen Gemüsebrei und zwischendurch Apfel- oder Birnensaft. Die Zutaten müssen weiterhin im Mixer zerkleinert werden. In dieser Beziehung ist er empfindlich. Bei Keks, Zwieback oder Brot verschluckt er sich, würgt und hustet.“

[1] „In Margarine oder Butter geschwenkte Mohrrüben zum Mittagessen sind also besonders für ein Kind gesünder als die roh gekauten Mohrrüben. Zu ihrer Ehrenrettung: Sie sind natürlich auf jeden Fall besser als Keks und Süßigkeiten, sie kräftigen das Gebiß und verhelfen zu einer guten Verdauung.“

[2] Es gab Kekse zum Kaffee bei Großmutters Geburtstag.

[2] „Kleine appetitliche Sandwiches ohne Rand mit Gurkenscheibe, Tomatenschnitte, Wurst, gestampftem Ei und Schinken kontrastieren zu den Keks und Schokoladenplätzchen, Kognakbohnen und Zigarettenmassen – die nun einmal zu den verschiedenen »robbers« unentbehrlich sind – alles den Einladungen entsprechend, ungezwungen, aber voll Liebe vorbereitet.“

[2] „Ich aß ein paar von den Keks, die ich mithatte – […] –, und machte mich marschfertig.“

[2] „Weil ich Hunger hatte, öffnete ich ihren Schrank und fand dort Kekse.“

[2] „Der Kaffee wurde mit Rechnung serviert und einem Keks auf der Untertasse.“

[2] „Auf den Tischen standen alle paar Meter Pappteller, in denen auf grünen Servietten fächerförmig Spekulatius und bunte Tütchen angeordnet waren. Eine Ordnung, die es zumindest an unserem Tisch unmöglich zu machen schien, einen einzelnen Keks daraus zu nehmen und zu essen.“

[2] „Nehmen Sie sich noch eine Tüte Kekse mit auf den Heimweg.“

[2] „Also schlich er unter Vorwänden durch die Wohnung, stibitzte aus der Schlecklade Kaugummi, Karamelstangen und Kekse, erbettelte sich einige Scheiben Brot, entwendete unter Mutters Nase eine Flasche Limonade.“

[2] „Er nimmt ein Keks, bricht es auseinander, schabt die Fülle von der einen Seite, lässt beides im Mund zergehen, die Fülle, das Keks.“

[2] „Gut jeder Zweite wird das Zuhause weihnachtlich dekorieren und Kekse backen.“

[2] „Wenn sie zu Besuch war und sah, wie ich auf einem Tablett Limo und Kekse für meine Freunde in mein Zimmer trug, legte sie ihren Kopf schief, kniff die Augen zusammen.“

[2] „Die zartgliedrigen, braunen Finger hielten eine geöffnete Packung mit Keksen.“

[3] „Nach diesen sechs Monaten wurden wir Offiziersanwärter, was bedeutete, dass auf unseren Schulterklappen nebst den ‚Keksen‘, dem Offiziersrangabzeichen, beiderseitig noch ein silberner Streifen angebracht wurde.“

Grammatikhinweis

Das Wort ist vor allem ein Maskulinum; besonders in Teilen Südostdeutschlands und Österreichs auch, sonst seltener ein Neutrum.

Deklination

1 Singular 1 Singular 2 Plural 1 Plural 2
Nominativ der Keks das Keks die Keks die Kekse
Genitiv des Keks des Kekses des Keks des Kekses der Keks der Kekse
Dativ dem Keks dem Kekse dem Keks dem Kekse den Keks den Keksen
Akkusativ den Keks das Keks die Keks die Kekse
Bedeutung 2
der

Bedeutung

[1] salopp: (durch den Hals mit dem Torso verbundener) oberster Körperteil eines Menschen

Beispiele

[1] „‚Mach dich vom Acker‘, zischt ein Mann mit grauer toupierter Mähne, ‚sonst gibt’s was auf den Keks!‘“

[2] „Kurze Zeit später zischelt, faucht, hetzt und droht es schneidend scharf aus einem knappen Dutzend Mündern durch den Raum: ‚Geh mir aus dem Weg!‘, ‚Verzisch dich!‘, ‚Ey du Keks, was willst du denn?!‘, ‚Hast du ein Problem?‘“

[2] „Was ist denn so ein Zeugnis schon, sagt die mit den gebleichten Haaren, ungerechte Zahlen, beurteilt von so einem Keks.“

[3] Die erzählen doch alle nur Keks.

Deklination

1 Singular Plural
Nominativ der Keks die Kekse
Genitiv des Keks des Kekses der Kekse
Dativ dem Keks dem Kekse den Keksen
Akkusativ den Keks die Kekse
Bedeutung 3
der

Bedeutung

[1] Deutschland; EDV-Jargon: entweder vom Webserver an den Browser gesendeter oder im Browser von einem Skript (JavaScript) erzeugter Datensatz, der im Browser auf dem Endgerät des Benutzers zu einer besuchten Webseite gespeichert werden kann

Beispiele

[1] „Schon ist mein Rechner wieder verstrickt ins Netz der Kekse. DoubleClick verfolgt mich wie zuvor über 40 Websites.“

Deklination

1 Singular Plural
Nominativ der Keks die Kekse
Genitiv des Keks des Kekses der Kekse
Dativ dem Keks dem Kekse den Keksen
Akkusativ den Keks die Kekse
Bedeutung 4
der

Bedeutung

[1] historisch, DDR soldatensprachlich: Unteroffizier auf Zeit, der sich im 3. Diensthalbjahr befindet

[2] historisch, DDR soldatensprachlich: aus Metall, Sperrholz oder ähnlichem Material hergestelltes Idol für den unter [1] beschriebenen Soldaten, das die Aufschrift »KEKS« trägt

Beispiele

[1] „Als Uffz durchlief einer fünf Halbjahre mit jeweils eigenem Namen sowie entsprechender »Kennung«. Diese bestand für das zweite Halbjahr im »Sprallenbesen«, dem Ölpinsel des Waffenreinigungsbestecks. Danach wurde man »Keks« (Könnte EK sein) und trug ein aus Holz gefertigtes Gebäckstück.“

[2]

Deklination

1 Singular Plural
Nominativ der Keks die Kekse
Genitiv des Keks des Kekses der Kekse
Dativ dem Keks dem Kekse den Keksen
Akkusativ den Keks die Kekse

Aussprache

Im Kontext

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