Warum heißt es das Grabmal?
Grabmal ist ein zusammengesetztes Nomen. Zusammensetzungen bekommen den Artikel ihres letzten Wortes: das Mal. Deshalb heißt es das Grabmal.
Beispiele
[1] Auf einem Grabmal stehen Name und Lebensdaten zur Erinnerung an den/ die Verstorbene(n).
[1] „Das bescheidene Grabmal eines sorbischen Militärpfarrers steht als Fremdkörper inmitten der geschichtlichen Marginalien, ist aber auch ein Verweis auf die Toleranz, die in Sachsen bis 1918 noch möglich war.“
Weitere Quellenbeispiele (4)
Die Quellenbeispiele können historische und seltene Verwendungen enthalten.
[1] „Auf meinem Weg hindurch kam ich an weiteren, noch älteren Grabmalen vorüber, solchen aus hellenistischer Zeit.“
[1] „Das Grabmal ruhte auf Granitstufen.“
[1] „Hinterm Grabmal für Hugo Karl Anton hatten wir die Steine eingegraben, natürlich in der richtigen Reihenfolge.“
[1] „Der Aufstieg der Stadt spiegelt sich außer in den urbanen Großvillen mit ihren figürlichen Wandmalereien und Fußbodenmosaiken in den Grabmälern wider, die einst die Ausfallstraßen vor der Stadtmauer säumten.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural 1 | Plural 2 |
|---|---|---|---|
| Nominativ | das Grabmal | die Grabmale | die Grabmäler |
| Genitiv | des Grabmals des Grabmales | der Grabmale | der Grabmäler |
| Dativ | dem Grabmal dem Grabmale | den Grabmalen | den Grabmälern |
| Akkusativ | das Grabmal | die Grabmale | die Grabmäler |
Aussprache
Im Kontext
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