Bedeutung
[1] religiöses Bekenntnis, Religion
[2] sicheres Dafür-Halten; eine unbewiesene Überzeugung
Beispiele
[1] Es fasziniert mich, dass Klaus nach seinem schlimmen Unfall seinen Glauben nicht verlor.
[1] „Es bereitet sich in jenen Jahren eine stetige Hinwendung zum Glauben vor, sichtbar am intensiven Bibelstudium und der immer wieder aufgenmmenen Beschäftigung mit dem 73. Psalm; Jüngers Religiosität wird 1996 in der Konversion zum Katholizismus ihren konsequenten Ausdruck finden.“
[1] „Das Stilmittel der Wiederholung wird also sowohl im Glauben als auch im Aberglauben auf die Spitze getrieben.“
[1, 2] „Der religiöse Glaube entspringt dem Streben nach Sinnfindung, Welterklärung und Existenzorientierung.“
[2] Der Glaube, dass das System nicht ausfällt, reicht keinem. Es müssen messbare Fakten her!
[2] „Von Stunde zu Stunde gewartet' er mit hoffender Seele der Wiederkehr, ihm konnte den muthigen Glauben der Hohn des Tirannen nicht rauben.“
[2] „Als ich mit Gefängnisinsassen monatelang ein Stück einstudierte, habe ich Menschen kennengelernt, die mir den Glauben an die unendlichen Möglichkeiten der Resozialisierung genommen haben.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Glaube | — |
| Genitiv | des Glaubens | — |
| Dativ | dem Glauben | — |
| Akkusativ | den Glauben | — |
Aussprache
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