Bedeutung
[1] bildhaftes oder konventionelles Zeichen durch Bewegungen der Hände, Arme, Schultern, Fingern, des Kopfes, Gesichts, Oberkörpers und bestimmten Fingerkonfigurationen zwecks Kommunikation, oft nur einzeln ausgeführt gleichwertig einer Interjektion oder satzähnlich angereiht
[2] die Rede begleitende Ausdrucksbewegung
Beispiele
[1] In Gesten versuchte der Reisende den Zweck seiner Reise den Einheimischen zu erklären.
[1] „Mit einer bescheidenen Geste versuchte der junge Famulus anzudeuten, daß auch ihm Materie und Begriff fremd seien.“
[1] „Als ich die Zahnarztpraxis verließ, stand unten auf der Straße ein Mann mit einem Backenbart, der mir mit den Augen zuzwinkerte; er machte eine merkwürdige Geste, indem er die Wand des nächsten Hauses hinauf zeigte.“
[2a] Er unterstützte seine Rede durch eindringliche Gesten.
[2a] „Er brach mit einer vielsagenden Geste ab, mit der er den unfertigen Zustand der Gastzimmer andeuten mochte, die eher der Aufnahme von Geräten als von Personen dienten.“
[2b] Die Gesten des Schauspielers beeindruckten.
[3] Dass Israels Ministerpräsident Ehud Olmert die arabischen Staatschefs zum Friedensgipfel eingeladen hat, ist eine kleine Sensation. Wie ernst es ihm damit ist und ob es wirklich dazu kommt, ist dabei nicht entscheidend. Die Geste an sich zählt.
[4] Wenn Sie einen Computer mit einem Touchscreen verwenden, finden Sie das Verwenden von Gesten (Bewegungen, die Sie mit einem oder mit zwei Fingern durchführen) möglicherweise einfacher als das Verwenden einer Maus, eines Stifts oder einer Tastatur.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Geste | die Gesten |
| Genitiv | der Geste | der Gesten |
| Dativ | der Geste | den Gesten |
| Akkusativ | die Geste | die Gesten |
Aussprache
Im Kontext
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