Bedeutung
[1] Wohl eines Gemeinwesens, Nutzen für die Allgemeinheit
Beispiele
[1] Viele Vereine fühlen sich dem Gemeinwohl verpflichtet.
[1] Eine am Gemeinwohl ausgerichtete Politik fühlt sich zuerst den Schwächsten einer Gesellschaft verpflichtet.
[1] Polizisten, Feuerwehrleute, Müllfahrer, Ärzte, Pflegekräfte, Kindergärtnerinnen, sie alle setzen sich für das Gemeinwohl ein.
[1] „Es ist falsch, anzunehmen, dass der Marktwert dieses oder jenes Jobs als Maß für einen Beitrag zum Gemeinwohl dienen kann.“
[1] „In den Augen der Gesellschaft (und vielleicht auch in ihren eigenen) stellte ihre Arbeit keinen wertvollen Beitrag zum Gemeinwohl mehr dar.“
[1] „Nur ein glühender Libertärer würde darauf beharren, dass der Beitrag des reichen Casino-Magnaten zum Gemeinwohl tausendmal mehr wert ist als der eines Kinderarztes.“
[1] „Der libanesischen Politik warf Macron Versagen auf allen Ebenen vor. Reformversprechen und Verpflichtungen seien nicht eingehalten worden und statt des Gemeinwohls verfolgten die Politiker Privatinteressen.“
[1] „In der Politischen Philosophie sodann geht es darum, eine konkrete Koordination von individuellen Handlungen zugleich so zu gestalten, dass dabei ein konkretes Gutes – das Gemeinwohl oder bonum commune – unter Endlichkeitsbedingungen bzw. in Raum und Zeit Wirklichkeit wird: […]“
[1] „Das Gemeinwohl liegt ihm am Herzen, und deshalb hat er seinen Spiralblock aus der Tasche gezogen.“
[1] „Ein Ansatz – der vor allem jenen vertraut ist, die Wirtschaftspolitik betreiben – definiert das Gemeinwohl als die Summe der Vorlieben und Interessen aller. Demzufolge erreichen wir das Gemeinwohl, indem wir das Wohlergehen der Verbraucher maximieren – typischerweise durch größtmögliches Wirtschaftswachstum.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Gemeinwohl | — |
| Genitiv | des Gemeinwohls | — |
| Dativ | dem Gemeinwohl | — |
| Akkusativ | das Gemeinwohl | — |
Aussprache
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