Bedeutung
[1] eine helle, gelb-rote oder bläuliche Lichterscheinung, die bei Verbrennungsvorgängen entsteht
[2] eine Kochstelle, insbesondere die eines Gasherds
[3] umgangssprachlich: Freundin
Beispiele
[1] Kamine mit ihren sichtbaren Flammen wirken gemütlich.
[1] „Über Nacht breitete sich das Feuer aus, griff auf weitere Stadtteile über, die bisher von den Flammen verschont geblieben waren.“
[1] „Die Flammen vernichteten das Stoffbild mit dem Fischerboot und auch die wenigen Spielsachen der Kinder, unter anderem Chrissis einzige Strohpuppe mit dunkelbraunen Knopfaugen.“
[1] „Ihr höflicher Übereifer kam mir verdächtig vor; und ich kam gerade noch rechtzeitig in die Küche, um zu verhindern, daß die Flamme des Samowars etwa ein Dutzend Briefe des lieben Grigori verzehrte.“
[1] „Rot- und wildflackernde Flammen schlugen durch das Gebüsche und erleuchteten die grausige Waldesnacht.“
[2] Ein dreiflammiger Gasherd ist für die meisten Haushalte ausreichend. Vier Flammen werden nur selten benötigt.
[2] Nach dem ersten Aufkochen auf kleiner Flamme köcheln lassen. (Hier nicht im Sinne von "Kochstelle" sondern von "Einstellung der Leistung der Kochstelle" gebraucht.)
[3] Schau mal da drüben, das ist Axels neue Flamme.
[3] „Meine Flamme und ich haben im sanften Kerzenschein gespeist.“
[3] „Jerry Seinfeld findet ein Fungizid im Apothekenschrank seiner neuen Flamme und biegt im letzten Moment den Geschlechtsverkehr ab.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Flamme | die Flammen |
| Genitiv | der Flamme | der Flammen |
| Dativ | der Flamme | den Flammen |
| Akkusativ | die Flamme | die Flammen |
Aussprache
Im Kontext
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