Bedeutung
[1] physische und zugleich psychische Anziehungskraft zwischen Personen
[2] oft nur euphemistisch für: Sex, Sexualität
Beispiele
[1] „Aber wie in einem Gegensatz hierzu empfindet man Goethes Erotik als ein rein immanentes Ereignis und als habe seine Innerlichkeit dessen Kosten gleichsam allein zu tragen; und es ist wundervoll, wie das Reservierte, Selbstsüchtige, ja Rücksichtslose, das mit solchem solipsistischen Erleben der Liebe sich zu verbinden pflegt, bei ihm nie spürbar wird.“
[2] In Anzeigen wird Erotik oft nur als Stichwort für alles Mögliche, was mit Sexualität zu tun hat, verwendet.
[2] „Erotik war ein Gesellschaftsspiel.“
[2] „Er habe nichts gegen Erotik im Fernsehen, sagt der Mann, der jahrzehntelang Dozent am Germanistischen Institut der Universität Krakau war und sogar schon für polnische Präsidenten gedolmetscht hat.“
[2] „Immerhin hatte er Zeit für die Mitteilung, die azraëlistische Kirche wolle die sakrale Erotik, die im Okzident seit mehreren tausend Jahren verloren gegangen sei, neu begründen.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Erotik | — |
| Genitiv | der Erotik | — |
| Dativ | der Erotik | — |
| Akkusativ | die Erotik | — |
Aussprache
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