Bedeutung
[1] Deutschland (mitteldeutsch, vor allem westmitteldeutsch; süddeutsch); Österreich; nordöstliche Schweiz (Kanton Basel-Stadt, Kanton Basel-Landschaft sowie teilweise Kanton Solothurn, Kanton Aargau): festlich (mit Figuren, Kerzen und/oder Lichterketten, Kugeln, Lametta, Sternen und dergleichen) geschmückter Nadelbaum (zumeist Tanne, Fichte oder Kiefer), der zur Weihnachtszeit in Wohnzimmern, Büroräumen oder in Vorgärten und auf öffentlichen Plätzen aufgestellt wird
Beispiele
[1] Die Kinder schmücken den Christbaum mit Kugeln und anderem Schmuck.
[1] „Und dabei liegt hoher Schnee um unser Häuschen, der Christbaum steht - nur mit goldenen Kugeln behangen - vor meinem Fenster und Annettchen lächelt mir mit großen blauen Augen zu.“
[2] „Er lief und taumelte unter dem roten Himmel, in dem sich die gelben Finger der Scheinwerfer kreuzten, unter dem weißen Licht der langsam niederschwebenden Christbäume.“
[3] „Aber der General wurde, obwohl er selbst davon zu sprechen wünschte, in diesen überlasteten Augenblicken, als die Pferdehufe schon weichen Straßengrund zu treten begannen, plötzlich wieder von anderen Sorgen ergriffen: »Ich bin doch für den Minister, falls er mich rufen läßt, schon angezogen wie ein Christbaum« rief er aus und unterstrich es, indem er auf seinen hellblauen Waffenrock und die daran hängenden Orden hinwies:[…]“
[4]
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Christbaum | die Christbäume |
| Genitiv | des Christbaumes des Christbaums | der Christbäume |
| Dativ | dem Christbaum dem Christbaume | den Christbäumen |
| Akkusativ | den Christbaum | die Christbäume |
Aussprache
Im Kontext
Die Wörterbuchdaten enthalten Inhalte aus dem Wiktionary. Wiktionary