Bedeutung
[1] Architektur, Bauwesen: künstlicher Weg zur Überquerung eines Hindernisses
[2] Zahnmedizin: festsitzender Zahnersatz, der in einem Lückengebiss einen oder mehrere fehlende Zähne ersetzt
[3] länglicher Teppich
[5] übertragen: die Verbindung über eine Trennung
[7] Schifffahrt: kurz: Kommandobrücke
Beispiele
[1] „Immer jedoch musste man eine Brücke über einen Kanal überqueren, um ins Krankenhaus zu gelangen.“
[1] „Die beiden Stadthälften waren durch je drei Brücken mit den Inseln verbunden, die untereinander durch eine weitere Brücke verbunden waren.“
[1] „Um diese Gefahr zu meiden, stahlen wir uns um das Wachhaus herum und stießen hinter der Brücke auf den Fluss.“
[1] „Es ging dann über eine kleine Brücke, die sofort mein Interesse weckte, denn dort floss ein Bach.“
[1] „Die Straßenkolonne von der Bezirksfarm arbeitete an der Brücke.“
[2] Ihnen fehlt ein Zahn. Sie brauchen eine Brücke, um die Lücke zu schließen.
[3] Im Schlafzimmer standen zwei Betten nebeneinander, links und rechts davon je eine Brücke in rostigen Rottönen.
[3] „Doch wir haben noch einen schmalen Teppich, eine Brücke vielmehr: Ist die Frau Bürgermeister interessiert?“
[4] Pons oder auch die Brücke liegt im menschlichen Gehirn in der Verlängerung des Rückenmarks vor dem Kleinhirn.
[5] „Mit Flair 30, einem superleichten Gleiter (36 Kilogramm), schlug der Erfinder schließlich eine Brücke zwischen Segelflug und Drachenflug.“
[5] Vielleicht können wir doch noch zwischen den verfeindeten Parteien eine Brücke schlagen, indem wir einen Kongress einberufen.
[6] Die Brücke ist eine Grundübung beim Bodenturnen.
[7] Der Kapitän hatte die Brücke verlassen.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Brücke | die Brücken |
| Genitiv | der Brücke | der Brücken |
| Dativ | der Brücke | den Brücken |
| Akkusativ | die Brücke | die Brücken |
Bedeutung
[1] deutscher Familienname
Beispiele
[1] „Wilhelm Brücke (* 4. März 1800 in Stralsund; † 1. April 1874 in Berlin) war ein deutscher Architektur- und Landschaftsmaler.“
Grammatikhinweis
Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Brücke“ – für männliche Einzelpersonen, die „Brücke“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Brücke“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Brücke“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.
Deklination
| 1 | Singular m | Singular f | Plural 1 | Plural 2 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Nominativ | der Brücke (Brücke) | die Brücke (Brücke) | die Brückes | die Brücke | ||
| Genitiv | des Brücke des Brückes Brückes | der Brücke (Brücke) | der Brückes | der Brücke | ||
| Dativ | dem Brücke (Brücke) | der Brücke (Brücke) | den Brückes | den Brücke | ||
| Akkusativ | den Brücke (Brücke) | die Brücke (Brücke) | die Brückes | die Brücke | ||
| siehe auch: Grammatik der deutschen Namen | ||||||
Aussprache
Im Kontext
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