Bedeutung
[1] Marine, ohne Plural: Admiralsrang
[a] Deutsche Marine: höchster Dienstgrad
[b] Kaiserliche Marine, Kriegsmarine, ohne Plural: dritthöchster Dienstgrad, unter dem Generaladmiral und über dem Vizeadmiral
[c] Volksmarine: zweithöchster Dienstgrad zwischen dem Flottenadmiral und dem Vizeadmiral
[d] des Weiteren als Übersetzung für Dienstgrade in anderen Marinen wie z.B. amiral
Beispiele
[1a] Der Admiral entspricht dem General bei Heer und Luftwaffe.
[1b] In der Kriegsmarine war der Rang des Admirals der dritthöchste.
[2] Die Windstärkenskala wurde vom britischen Admiral Beaufort eingeführt.
[2] „Im April 1944 bediente sich Admiral Rolf Johannesson derselben Zeilen während eines Gedenkgottesdienstes für einhundert Seeleute, die bei einem britischen Luftangriff gegen das Schlachtschiff TIRPITZ ums Leben gekommen waren.“
[2] „Der Admiral stellte Narcisse die gleiche Frage, der, für mich wenig überraschend, Kapität Porteret seinerseits nicht erkannte.“
[2] „Seit September 1940 ist er Vizeadmiral, am 14. März 1942 wird Hitler ihn zum Admiral befördern und weitere zehn Monate später zum Großadmiral.“
[3] Jedes Frühjahr wandern die Admirale über die Alpen.
Deklination
| 1 | Singular | Plural 1 | Plural 2 |
|---|---|---|---|
| Nominativ | der Admiral | die Admirale | die Admiräle |
| Genitiv | des Admirals | der Admirale | der Admiräle |
| Dativ | dem Admiral dem Admirale | den Admiralen | den Admirälen |
| Akkusativ | den Admiral | die Admirale | die Admiräle |
Aussprache
Im Kontext
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